Wie ich mein Herz an den Shar Pei verlor

 

Schreiben Sie mir Ihre Geschichte,

wie Sie Ihr Herz an den Shar Pei verloren haben

und ich werde sie hier veröffentlichen.

 

Es begann 1996 in der Tierrettung in Landau, als ich ein Kaninchen kaufen wollte. Als ich mich dort so umschaute und auf eine Beratung wartete,  kam eine Hündin zu mir und leckte mir die Hand. Ich sagte ihr, sie solle damit aufhören, ich hätte schon einen Hund und 6 Katzen zuhause, ich könne sie nicht mitnehmen. Sie ließ sich aber nicht beirren, und leckte unermüdlich weiter, um meine Aufmerksamkeit zu erregen. Als die Leiterin kam, fragte ich sie, um was für eine Rasse es sich bei dieser Hündin handele, ich hatte so etwas Schönes und Faltiges noch nie gesehen. Sie sagte mir, es sei “Carmen”, ein Shar-Pei. Es tat mir leid, sie bei den anderen Hunden zurücklassen zu müssen. Schweren Herzens nahm ich mein Kaninchen und ging nach Hause.

Zuhause angekommen ließ mich der Gedanke an Carmen nicht mehr los und ich kaufte mir ein Buch über diese Rasse. Nach reiflicher Überlegung fuhr ich 2 Tage später zusammen mit meinem Mann zur Tierrettung. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

2000 lernte ich Tina Rebohm aus Schottland kennen, die dort ihre “Rebohm’s Shar-Pei” züchtete und mir Bilder von ihren süßen Welpen zeigte. Ich war sofort verliebt in die kleine Coco Chanel, die letztendlich 3 Monate später ganz allein  mit dem Flugzeug in Frankfurt ankam. Ein fröhlicher, aufgeweckter Welpe kam uns entgegen und auch diese Freundschaft zwischen uns war sofort besiegelt.

Im August 2001 war Coco im richtigen Zuchtalter. Am 20. 10.2001 kamen unsere ersten Welpen auf die Welt. Unser A-Wurf war geboren  und dies war der Start für unsere Hobbyzucht!

Josefine Geisler-Roos

SharPei vom Dalberg

 

Wir haben seit Dezember 2004 einen Beagle und sie ist ein eher ängstlicher Hund. Wir wollten ihr eine Freude machen und einen kleinen Bruder schenken, der ein bisschen mehr Selbstbewusstsein hat und so kamen wir auf den Shar-Pei. Wir suchten sehr lange, denn ein wenig eigen sind wir ja auch :-)))))) bis wir auf deine Homepage - liebe Josefine - kamen und  mit deiner Hilfe und Liebe zu deinen Hunden, auf Odin trafen. Wir machten einen Termin aus, da wir in Wien wohnen und es doch ein paar km sind. Wir sahen Odin und es war Liebe auf den ersten Blick und ich weiß nicht, ob es nur uns so geht, aber ein Shar-Pei ist der tollste Hund auf der ganzen Welt. Ein echter Kuschelhund, sehr gelehrig, dankbar, ein Freund bis in den Tod. Ich für mich weiß jetzt schon, das Odin immer einen Platz in meinen Herzen hat, egal was er anstellt (kommt sehr selten vor)

 

Karin Kainz

Crinkles vom Dalberg

Wien

 

Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen, wie es ein Hund schaffen kann, das Herz zu öffnen, für jemanden, der keinen Hund mehr wollte.

Also wir hatten als ersten Hund einen Boxer, nuja ich mochte ihn schon, war auch ein liebes Tier, aber ich konnte nie so richtig damit umgehen, weil ich immer viel Angst vor Hunde hatte, mein Mann und meine Tochter aber sich zu Hunde sehr hingezogen fühlten. Mein Mann ist auch damit aufgewachsen. Leider starb der Boxer nach 7 Jahren. Unsere Tochter war noch klein nun ja, da musste bald wieder ein neuer Hund her. Also so gab es kurzum von einem Arbeitskollegen einen jungen Hund - Schnauzerlabrador, leider wurde der nur 5 Jahre.

Dann waren wir 6 Jahre ohne Hund. Ich habe auch immer gekämpft, nein es gibt keinen mehr, aber wie es eben so ist 2:1 - da hat man es schwer. Ich gab nach und sagte, aber dann muss es was sein, mit dem ich zurecht komme. Meine Tochter war mit meinem Mann stetig in Zeitschriften, Internet, Ausstellungen am suchen und irgendwann zeigte mir mein Mann ein Bild von einem Sharpei, und sagte das wär´s doch. Ja sagte ich, gefällt mir schon, aber ich würde ihn lieber mal in Natur sehen, also machten wir uns schlau, wo ein Züchter in unserer Nähe sein könnte. Wir wurden schnell fündig, nach 2 Anrufen hatte es mir die Dame Nummer 2 angetan. Angenehm von der Stimme, liebevolle Auskunft, sie hat uns angeboten die Hunde bei sich kennen zulernen, was mir sehr wichtig war, weil ich keine Vorstellung hatte. So und dann war mein Knoten geplatzt, sagte zu meiner Familie wir können Sharpei anschauen.

Wir hatten es dann auch bald getan. Als ich eine halbe Stunde mit den Hunden zusammen war, war meine Angst vorbei, es war so was Schönes.

Wie sie um einen herum liefen, gar nicht aufdringlich, ich war nur noch am schwärmen. Wir haben uns zuhause noch einmal zusammen gesetzt, aber der Endschluss ist bald gefallen, wir bekommen einen Welpe und zwar nur aus dem Zwinger "vom Dahlberg".

Ich konnte es dann kaum abwarten bis der Anruf kam, das sie Welpen hat, juhu die Spannung stieg, Als es dann so weit war, das wir unseren ,

Zuwachs aussuchen konnten, ach war das ein Spaß. Wir brauchten nicht lange zu überlegen, das kleine schwarze Wollknäuel kam immer wieder zu uns her, na ihr könnt es Euch denke, das er es geschafft hat, das wir uns für ihn entschieden haben.

Wir haben es kaum abwarten können, bis wir ihn zuhause hatten. Ich kann Euch sagen, ich hätte nie gedacht, das ich mal einen Hund so knuddeln könnte. Meine Familie schüttelt als den Kopf und sagt, die ist ja noch närrischer als wir.

Tja, es hat uns auch sehr imponiert, dass sich Josefine regelmäßig nach dem Kleinen erkundigte, ob alles in Ordnung ist. Denn den meisten geht es doch nur ums Verkaufen. Das ist hier auf keinen Fall so, und das gefällt uns. So hat sich auch eine nette Freundschaft entwickelt und ich bin schon mal öfters bei Josefine zum Kaffee. Ja, dann heißt es erstmal eine Runde Hunde knuddeln, nuja die waren dann zufrieden gestellt, aber da war ein wunderschöner hellbrauner Rüde, ich wusste auch, dass er noch da ist, habe ihn aber nur im Internet angeschaut, da gefiel er mir schon, ja und dann in Natur, ich kann Euch sagen, ich glaube, der dachte das selbe wie ich ,heeeee hallo wir passen doch zusammen, sag ja, meine jetzige Hundemama sucht jemand, bei dem ich es gut habe. Er war 7 Monate - Josefine musste ihn schweren Herzen abgeben, aber bei soviel Hündinnen tut es eben leider nicht gut, wenn 2 Rüden da sind. Aber es lag ihr am Herzen, dass er in gute Hände kommt, da er eine kleine Verletzung am Bein hat, die ihn gar nicht stört. Er ist ein Charmeur, der mein Herz noch mal geöffnet hat. Er ist mir nicht mehr von der Seite gewichen, ach für mich war klar, der kommt zu uns nach Hause.

Als ich abends nach Hause kam, habe ich meiner Familie von dem Hund vorgeschwärmt. Mein Mann sagte also gut, wenn wir vom Urlaub kommen, den wir ein paar Tage darauf antreten wollten, geh ich mit. Ich ließ nicht locker, so das wir am darauf folgenden Tag wieder zur Josefine fuhren. Ach Gott, mein Mann saß noch nicht einmal, da sagte er, du bist ja ein hübscher, du gehst mit nach Muggensturm. Ich habe mich so gefreut über diese schnelle Entscheidung und Josefine auch, denn so kann sie ihren Schützling öfters sehen. Und unser Paco hat nach 1 ½ Jahren einen Spielkamerad, Unsere Tochter hat schon immer gesagte, er sei ja so alleine, der bräuchte jemand zum Spielen. Und ich kann Euch sagen, die verstehen sich so super, da kann der eine nicht ohne den anderen, es macht so viel Spaß mit den beiden, es tut der Seele gut, denen zuzusehen.

Also meine Herz gehört dem Sharpei.

 

Gudrun Glaststetter

Chinese Boy vom Dalberg

Elton vom Dalberg

Muggensturm

 

 

                                                        

 

Wir wollten schon immer einen Hund haben, der kurzes Fell hat, nicht so riesig wird und einen friedlichen und freundlichen Charakter hat.

Nachdem wir monatelang im Internet recherchiert haben, sind wir auf den Schar-Pei gestoßen. Er entsprach allen unseren  Wünschen. Als dann beim Besichtigungstermin der Artemus Cordon auf mich zu kam und seine Nase gegen mein Gesicht drückte, wusste ich sofort, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. 

 

Galina Heidebrecht

Fokou vom Dalberg

Lohmar

 

 

Rhani, eine fawnfarbene Brush-Coat Shar-Pei-Hündin, die dank meines damaligen Lebensgefährten in unseren Haushalt kam, der aber bereits von meiner kleinen Shih-Tzu-Bande dominiert wurde, die ich leidenschaftlich gerne ausstellte und mit denen ich  hin und wieder einen Wurf machte. Rhani passte als solche so  gar nicht in die Meute, war sie doch viel größer, schwerer und stärker und dadurch bei jeder Art von Spiel den kleinen Haar-Monstern völlig überlegen.

Was mich aber faszinierte, war das Beobachten, mit welcher Sanftmut und Zärtlichkeit sie mit den Kleinen umging. Die Geduld, die sie an den Tag legte, wenn einer der Junghunde überhaupt nicht aufhören wollte, auf ihr herumzuturnen. Niemals wurde sie böse oder grob und gab den kleinen Hunden gerne das Gefühl, stärker als sie und die Sieger des Spiels zu sein! Auch wenn es in Wirklichkeit ganz anders aussah!

 Das Besondere an Rhani war ihre absolute Loyalität gegenüber ihrem Herrchen, obwohl der doch den größten Teil des Tages kaum zuhause war und ich doch eigentlich als Haus- und Hunde-Mann die Bezugsperson hätte sein müssen! Aber weit gefehlt! Sie verehrte ihren Herrn und wenn der morgens das Haus verließ stand Rhani jammernd hinter der Tür und hoffte noch eine ganze Weile, er würde vielleicht doch noch zurückkommen und gab das Jammern nur dran, weil ich sie tröstete und mich ihr widmete. Wenn er aber dann wieder da war, war ich schlagartig abgeschrieben! Verraten und verkauft fühlte ich mich dann und mein  Herz brannte von dem Wunsch, doch auch einen solchen tollen Hund zu haben, wie eben diese Rhani es war. Klar, ich hatte im Grunde genug Hunde, aber ich wollte auch so einen, mit dem ich bei Wind und Wetter durch Wiesen und Felder und Wälder wandern konnte, was mit den Shih-Tzus unmöglich wäre, aufgrund ihres Haarkleids! Selbst kurz geschnitten sind sie wie Schwämme und saugen alles auf, womit sie in Berührung kommen. Jedes Ästchen bleibt hängen und jede Pfütze lädt ihn zum Schlamm-Bad ein!  

 Nein, ich wollte auch so einen besonderen Hund wie Bert und musste noch eine ganze Weile darauf warten. Doch dann erblickte endlich Pebbles bei Josefine und Hans das Licht der Welt und nach 8 Wochen war sie endlich mein! Das ist nun schon viereinhalb Jahre her und ich habe es noch an keinem Tag bereut! In dieser Zeit hat sich vieles in meinem Leben geändert, aber Pebbles ist immer bei mir geblieben und hat mich auf ihre ganz eigene Art, die sich überhaupt nicht mehr mit Rhani vergleichen lässt, glücklich gemacht!

 

Andreas Engel

B´Gwai Los Girl vom Dalberg

Amonita vom Dalberg

Heckenhof

 

was die Hunde angeht, bin ich schon verrückt. Das gebe ich auch zu. Sie sind unser ein und alles gleich nach unserem Sohn. Sie gehören zur Familie und es sind einzigartige Tiere. Bin auch sehr froh, dass mein Mann so verrückt ist. Wenn das nicht so wäre, würden wir uns nur streiten. Mein Mann wollte ja überhaupt keine Hunde. Aber ich wollte schon als Kind wenigstens einen Hund und eine Katze. Als wir in unser Haus vor 20 Jahren zogen, da fing es mit einer Katze an und dann waren es am Ende 4. Aber die Sucht nach einem Hund und noch dazu Shar pei schlummerte in mir.  Ich hatte bei Bekannten vor 20 Jahren zum ersten mal einen Shar pei gesehen. Es war der Hund vom Nachbarn und ich war hin und weg von diesem Tier. Es gefiel mir auf Anhieb und ich hatte mir geschworen, irgendwann einmal so einen Hund zu besitzen. Mein Sohn zog vor 7 Jahren aus und mein Mann arbeitete für 3 Wochen in Deutschland. Ich war allein und total ohne Lust und Laune. Eine Arbeitskollegin fragte, was mit mir los sei, und ich erzählte ihr, dass ich gerne einen Hund hätte. Innerhalb von 3 Stunden fuhr ich mit dem Welpen - natürlich Shar pei, von der Arbeit nach Hause. Unsere Arina war ohne Papiere, aber in dem Moment war mir das total egal. Hauptsache Shar pei, denn das war 13 Jahre lang mein Traum. Nur ich konnte mir den immer nicht erfüllen, da wir gebaut hatten und das Geld war immer knapp und mein Mann total dagegen. Das war für mich eben die Gelegenheit, schickte eine Nachricht per Telefon, und mein Mann rief sofort zurück, ob ich nicht manchmal verrückt geworden bin und so weiter. Er hatte sich dann aber gleich fündig gemacht, was die Rasse angeht und als er nach Hause kam, da fragte er, ob sie ihn auch lieb haben würde, da wusste ich, dass alles gut wird, obwohl Arina wenigstens 4x ins Tierheim sollte, wurde aber nie dort hin gefahren, Bea und Berenik sollten auch 1x zurück, von wo sie kamen und Lotus der darf alles und der kleine von meinem Sohn, na der ist erst verdorben und er versteht es auch mit meinem Mann, was ja ganz wichtig ist.  Es heißt ja so schön, ein Shar pei - kein Shar pei und so ist das auch bei uns. Wir haben 3 Stück von dieser Sorte und das ist optimal. 

Wer sich einen Shar pei zugelegt hat, der wird nie die Rasse ändern, auf jeden Fall wird das bei uns so sein. 3 Stück werden wir immer haben, das haben wir uns geschworen, so lange es unsere finanziellen Mittel zulassen, denn gutes Futter muss sein.

 

Martina Koblikova

 www.arikobl.wbs.cz

CZ - Most 

 

 

Nach ca. 5 Jahren Überlegung,  ob wir uns einen Hund anschaffen sollten,  entschieden wir uns Anfang 2009 diesen großen Schritt zu wagen.

Nun stellte sich jedoch die ganz große Frage, welche Hunderasse wird wohl am Besten  zu unserer Familie passen.

Da unser Sohn Maximilian im Januar ein Praktikum bei der Forschungsanstallt für Waldökologie und Forstwirtschaft durchführte und später in diesem Bereich auch beruflich tätig sein möchte,  kamen wir auf die Idee, ein Deutsch- Drahthaar oder Weimaraner könnte ein geeigneter Hund für unsere Familie sein.

Diese Entscheidung wurde von uns ganz schnell wieder verworfen,  als wir uns einmal genau über das Wesen der Hunde  informierten und feststellten, dass diese Rassen viel Auslauf und Beschäftigung benötigen. Also ging die Suche nach dem idealen Begleiter wieder von vorne los.

Nach unzähligen Stunden Internetrecherche stießen wir auf einen außergewöhnlichen Hund, den Shar Pei.

Gerade seine Eigenheit,  sich den Aktivitäten der Familie,  in der er lebt,  anzupassen-  ist sie sportlich, macht er den Sport mit, ist die Familie eher gemütlich,  liebt der Shar Pei seine Familie ebenso.  Sein außergewöhnliches Aussehen, denn meines Erachtens  nach  gibt es keinen Shar  Pei, der wie ein Anderer aussieht, sowie die Tatsache,  dass der Shar Pei kein Modehund ist,  führten letztendlich zu unserer Entscheidung,  dass wir in der Zukunft mit einem Shar Pei zusammen leben möchten.

Nachdem wir nun diese Entscheidung getroffen hatten, begannen wir mit der Suche nach einem guten Züchter und sind auf die Seite von Josefine gestoßen, die uns sofort sehr gut gefallen hat und wir hatten vom ersten Augenblick an das Gefühl, diese Züchterin liebt ihre Hunde, jeden Einzelnen mit allen seinen Eigenarten und Wesenszügen. Dieser Eindruck hat sich bei unserem ersten Kennenlernbesuch sofort bestätigt. Wir wurden von Familie Geisler-Roos und ihren Hunden so freundlich aufgenommen, dass wir uns gleich sicher waren, hier möchten wir unser neues Familienmitglied erwerben.

Wir waren so aufgeregt, als wir die Nachricht erhielten, dass unser Hundebaby unterwegs ist,  und konnten es gar nicht  abwarten, bis wir es zum ersten Mal sehen konnten. Und als wir die Fotos der drei Mädels gesehen haben, war uns sofort klar, die kleine fawn-farbene  Dame, das ist unser Baby. Zwischenzeitlich  sind wir schon ganz verrückt mit Funuhai und zählen schon die Tage, bis sie bei uns einzieht. Und wir werden alles tun, damit Funuhai das wird und bleibt, was ihr Name verspricht: „ein glückliches Mädchen„ ,  das wir Funny nennen werden.

 

Familie Mang

Funuhai vom Daldberg

Schopp

 

 

Mein Mann Norman hatte schon als Kind eine Vorliebe für unseren faltigen Freund. Damals besaß er einen Stoffhund mit kleinen Ohren, der über   und über mit Falten war. Diesen kleinen Stoffhund haben wir im übrigen letztens erst wiedergefunden. Nur damals wusste natürlich noch niemand das es ein Shar Pei sein könnte. Vor ca. drei Jahren entdeckte mein Mann diesen Hund im Fernsehn wieder. Es ging um eine Faltencreme die ein kleiner Shar Pei Welpe präsentierte. Normans Interesse war wieder geweckt und er forschte im Internet. Zuerst wusste er nicht wie er nach einem Hund suchen sollte, dessen Namen er nicht kannte, also gaben wir einfach Faltenhund ein und schwups, haben wir sie gefunden. Wir informierten uns lange über diese Rasse und guckten uns etliche Bilder an. Als wir dann auch noch einen Züchter in unserer Nähe fanden, dauerte es  nicht mehr lange, ehe wir uns diese besonderen Hunde anschauen konnten. Dort angekommen und so freundlich von den Hunden empfangen, war es um uns geschehen. Besonders gefiel uns, dass  unsere kleine Tochter Finja so toll mit diesen Hunden umgehen konnte. Von Anfang an bestand da weder Scheu noch Angst auf beiden Seiten. Dies ist auch bis heute noch so. Der beste Freund und Begleiter unserer Finja ist immer noch, von ihr liebevoll Falte genannt, DaLei.

  

Norman, Nicole, Finja

Dalai vom Dalberg

Mannheim

 


 

Seit meinem sechsten Lebensjahr gibt es in unserer Familie ein vierbeiniges Familienmitglied.

Den Anfang machte ein wunderschöner und treuer Airdale-Terrier Rüde mit Namen Nelson, der meine Kindheit und Jugend hindurch mein Freund war und 17 Jahre alt werden durfte.

Danach folgte ihm meine heißgeliebte Siamkatze Mädy, die vom Charakter wie ein Hund war und uns überallhin begleitete, selbst auf der Hochzeitsreise nach Griechenland zu Schiff. Sie verließ uns mit 14 Jahren und auch hier war der Kummer groß.

Als meine Tochter Leonie 3 Jahre alt wurde und klar war, dass sie ein Einzelkind bleiben würde, dachte ich, es wäre Zeit, für einen treuen Freund und Spielkameraden zu sorgen, der mit ihr durch dick und dünn gehen würde. Unsere Wahl fiel auf Gino, einen munteren, liebenswerten Cairn-Terrier. Er wurde 16 Jahre alt und es gab keine Reise und kein Ereignis, wo er uns nicht begleitet hätte.

Leider wurde er auf seine alten Tage herzkrank und es drängte sich hin und wieder der schreckliche Gedanke auf, dass wir uns von ihm würden verabschieden müssen – was dann?...

 Irgendwo hatte ich Jahre zuvor einmal einen Bericht mit Fotografien über chinesische Faltenhunde, die „seltensten ( und teuersten) Hunde der Welt“ gelesen und seither keimte der Wunsch, dass unser nächster Hund vielleicht ein solcher Shar Pei werden sollte. Den ersten lebendigen Vertreter dieser Rasse sahen wir dann auf einer Reise in Prag und ich zeigte ihn ganz aufgeregt meiner Mutter und meiner Tochter, die allerdings meinten, dieser Hundetyp sei etwas gewöhnungsbedürftig. Wieder heimgekommen, stöberte ich im Internet und fand auch einige Informationen über die Rasse, doch ich ließ es bald wieder bleiben, denn Gino lebte ja noch und ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen wegen des Gedankens an einen Nachfolger.

Leider verschlimmerten sich im Spätsommer 2007 seine Krankheitssymptome und nach 3-wöchiger Behandlung durch unsere Tierärztin mussten wir einsehen, dass eine künstliche Lebensverlängerung für ihn nur Qual wäre und ich entschloss mich blutenden Herzens, ihn einschläfern zu lassen. Die Tierärztin kam zu uns, verrichtete ihre traurige Pflicht und er ist in meinem Arm eingeschlafen.

Leonie, meine Mutter und ich konnten uns nicht in die Augen schauen, ohne in Tränen auszubrechen und der Anblick des verwaisten Hundekorbs schnitt uns jedesmal ins Herz. Also war für mich klar – ohne Gino untreu zu werden – es musste so schnell wie möglich wieder ein kleiner Nachfolger gefunden werden, der uns auf andere Gedanken bringen würde und den wir lieb haben könnten.

Diesmal erwies sich das Internet als segensreich: auf mein Googeln nach Shar Pei kam unter anderem auch ein Link auf die Homepage der Shar Pei vom Dalberg. Ich klickte sie an und unglaublicherweise gab es auch gerade Welpen im Alter von 8 Wochen!

Ich wurde ganz aufgeregt, zeigte sie süßen Fotos vom D-Wurf sofort meiner Tochter und schrieb gleich eine E-mail an die Züchter, in der ich unsere Geschichte erzählte und fragte, ob wir die Welpen einmal sehen könnten.

Gleich am nächsten Tag kam die Antwort – wir durften am Abend vorbeikommen und die Hunde anschauen. Den ganzen Tag über fiel die Konzentration auf die Arbeit schwer, doch als wir dann am Abend in Essingen bei Familie Geisler-Roos ankamen und die Rasselbande sahen, waren die Würfel endgültig gefallen. Zumal während der ganzen Zeit Artemus seinen Charme spielen ließ und ständig von Leonie oder von mir gekrault werden wollte.

Das einzige Mädchen unter vier Brüdern und entsprechend frech war die kleine Daria, an die wir sofort unser Herz verloren und die wir nun unbedingt gleich mit nach Hause nehmen wollten. Ich war mir bewusst, dass davon in allen einschlägigen Hundebüchern immer abgeraten wird, doch wir hatten uns so sehr in das kleine Faltenknäuel mit der dicken schwarzen Nase verguckt, dass wir all unseren Charme und unsere Überredungskünste spielen ließen, bis Josephine und ihr Mann schließlich einwilligten und uns den Winzling mitgaben.

Seit diesem 27. Oktober 2007 lebt unsere süße Maus nun bei uns, ist Oma´s (89 Jahre) Liebling, der ihr auf Schritt und Tritt folgt, Leonie´s Spielkameradin und beste Freundin und für mich einfach ein Schatz und eine Bereicherung meines Lebens. Sie wartet jeden Abend an der Garagentüre auf mich und kann sich vor Freude über meine Ankunft kaum beruhigen. Sie schläft auf ihrer Decke an meinem Fußende ( was ich bisher immer vehement abgelehnt habe) und lässt es gnädig und würdevoll zu, dass wir sie liebkosen und verwöhnen, doch sie kann auch ganz ausgelassen und wild spielen und mich dabei am Rockzipfel oder Hosenbein festhalten.

Darüber hinaus ist sie zu einer wunderschönen Hündin herangewachsen, die im In- und Ausland auf all unseren Spaziergängen stets Bewunderer findet.

Unser größter Wunsch ist es, dass wir sie lange bei uns behalten und uns an ihrer Gesellschaft erfreuen dürfen.

 

Dr. Margit, Rosl und Leonie Bechtold

Daria ( Amy) vom Dalberg

Bad Dürkheim

 

 

An einem Sonntagnachmittag saßen meine Freundin und ich beim Kaffee zusammen und klönten. Dann klingelte das Telefon. Es war die örtliche Polizei die anrief. Sie fragten, ob meine Freundin wohl mal zu Familie… kommen könnte, da sitzt ein Hund im Garten, der sähe so komisch aus.

Sie hätten diesen Hund schon vor einigen Tagen in der Feldmark gesehen (…und mit dem Auto versucht einzufangen…), würden sich aber da nicht herantrauen.

Da meine Freundin gelernte Tierpflegerin ist und selbst 3 Hunde hat, fuhr sie mit ihrem Mann los.

Nach einer halben Stunde kam sie mit einem schwarzen, zitternden und humpelnden Bündel an einem Strick wieder nach Hause.

Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Shar Pei Hündin handelte.

Die Kleine wurde einige Tage zuvor ausgesetzt, was sogar von Reitern beobachtet wurde…. Maja, so tauften wir an diesem Nachmittag die Kleine, war völlig erschöpft, total durstig und hatte wund gelaufenen und blutig Füße.

Wir stellten ihr in einem ruhigen Raum erst einmal ein Körbchen bereit in das sie sofort hineinging, sich zusammenrollte und auf der Stelle einschlief.

In den darauf folgenden Tagen konnten wir beobachten, wie aus einem geschundenen Hund unter guter Pflege, leckerem Futter und viel Zuwendung eine tolle aufgeweckte und feurige Hündin zum Vorschein kam.

Da das TH in dieser Zeit so voll war, bot meine Freundin an, dass der Hund bei ihr verbleiben kann, bis wir ein neues Zuhause für sie gefunden hätten.

Dazu sei gesagt, dass meine Freundin einen kleinen Tierschutzverein betreibt.

In den nächsten Wochen verliebte ich mich hoffnungslos in die kleine Maja. Gern hätte ich ihr ein Zuhause gegeben, aber Maja konnte überhaupt nicht allein bleiben. So war ich total enttäuscht, als wir nach einigen Wochen für Maja eine tolle Familie gefunden haben.

In dieser Zeit habe ich mich in 2 Shar Pei Foren angemeldet, um über die Rasse mehr zu erfahren und war völlig fasziniert, was dort über die Rasse geschrieben wurde. Je mehr ich las und je öfter ich Maja beobachtete, so kam in mir der Wunsch auf, ich möchte selbst einen Shar Pei…..

Meine Freundin meinte, vergiss dass, Du bist berufstätig…… Außerdem ist ein Shar Pei kein Hund für einen Anfänger…..

Ja ja…. Ich weiß….. aber es ging mir einfach nicht aus dem Kopf.

Nach einigen Wochen fing ich dann bei Shar Pei in Not, DHD und überall im Internet zu suchen... Mein Mann war auch einverstanden.

Irgendwann las ich dann in einem Forum dass Ecco vom Dahlberg immer noch ein Zuhause sucht. Ich überlegte einige Tage hin und her…. Schreibst Du da mal hin? Gesagt getan…

Oh war die Enttäuschung groß, als ich eine Absage bekam……

 Nach einigen Tagen erhielt ich dann aber eine Mail, sie hätten es sich anders überlegt, und es wäre doch schade, wenn Ecco nicht die Chance auf ein neues Zuhause hätte…

Ich setzte mich gleich an das Telefon und rief Frau Geisler-Roos an. Wir vereinbarten noch in dieser Woche einen Termin. Das Gespräch fand an einem Mittwoch Abend statt…

Donnerstags kaufte ich ein, Geschirr, Leine, Hundekorb etc….. und Freitag morgen fuhren wir los und holten Ecco……

Nun ist Ecco seit Anfang November 2008 bei uns und er ist mein größter Sonnenschein.

Er wird verwöhnt nach Strich und Faden, besucht 2-3 x die Woche eine Hundetagesstätte, wir erarbeiten uns gemeinsam die Hundeschule und am Wochenende treffen wir uns mit Freunden und Bekannten auf einer großen Hundewiese zum toben und spielen.

Ecco macht eine sehr zufriedenen Eindruck  und egal wohin wir gehen oder fahren, er ist immer dabei. Ob im Urlaub auf Lanzarote, oder Dresden. Oder bei Treffen mit Freunden. Selbst im Restaurant ist er immer dabei.

Ich bereue es nicht eine Minute, dass wir uns für Ecco entschieden haben und freuen uns jeden Tag, dass er bei uns ist.

 

Marion und Stefan Stosiek

Ecco vom Dalberg

Rethen bei Hannover